Salt meets Sugar
Ein effektives Sportgetränk braucht Salz und Zucker.
Der Weg des Wassers
Stell dir vor, du nimmst einen Schluck aus deiner Sportflasche. Die Flüssigkeit gelangt nun über den Magen in den Dünndarm. Dort wird sie aufgenommen und in den Blutkreislauf transportiert. Wie effizient das abläuft, hängt von den Nährstoffen ab, die in der Flüssigkeit enthalten sind.
Rehydration hat eine Pace
Wasser wird im Dünndarm auf zwei Arten aufgenommen: passiv und aktiv. Die passive Aufnahme passiert automatisch, aber langsam.
Für die aktive Aufnahme benötigt dein Körper ein Transporterprotein: den Natrium-Glucose-Co-Transporter. Wie der Name schon sagt, wird er besonders durch zwei Nährstoffe aktiviert: Natrium und Glucose.
Die Funktion von Zucker
Glucose dockt gemeinsam mit Natrium am Co-Transporter an. Stell es dir wie eine Schleuse vor. Sie öffnet sich für Wasser und Nährstoffe und der Körper rehydriert besser.
Der Sweetspot bei den Sportgetränken
Heißt das nun, Sportgetränke brauchen viel Zucker? Im Gegenteil. Im richtigen Verhältnis mit Natrium reicht eine geringe Glucosemenge. Aber ganz ohne geht’s nicht. No-Sugar-Elektrolytgetränke sprechen zwar gerne von besserer Rehydration, aber ohne Glucose bleibt die Schleuse geschlossen.
Wusstest du schon?
Hydraid® enthält 60 % weniger Zucker als marktübliche Sportgetränkepulver. Nämlich unter 2 g pro 100 ml.*
*Vergleich zum Median marktüblicher Sportgetränke in Deutschland (n=9) trinkfertig je 100 ml (zubereitet nach Herstellerangaben)
Fueling vs. Rehydration
Und was ist mit Iso-Drinks? Isotonische Sportgetränke enthalten mehr Zucker, als für die Aktivierung des Co-Transporters nötig wäre, und weniger Natrium, als dein Schweiß enthält. Sie eignen sich zum Fueling, also der schnellen Kohlenhydratzufuhr bei langen Einheiten von mehr als 90 Minuten. Rehydration gibt dem Körper gezielt zurück, was er verloren hat.
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